Beratung für ExistenzgründerInnen

Frauen gründen aus verschiedenen Lebenssituationen heraus. Dies kann z.B. eine berufliche Umorientierung durch steigende Unzufriedenheit im Job, Arbeitsplatzverlust durch Insolvenz, Arbeitslosigkeit oder Krankheit ( z.B. Burnout) sein. Auch ein Neuanfang mit 45+ oder der berufliche Wiedereinstieg nach der Kindererziehungszeit wird von vielen Frauen als Chance zur Existenzgründung genutzt. Viele Frauen wünschen sich von Herzen, ein eigenes Unternehmen zu führen, damit unabhängig von Arbeitgebern oder Partnern ihre Ziele zu verwirklichen und finanziell auf eigenen Beinen zu stehen.

Häufige Fragen

Warum sollte ich gerade jetzt eine Existenzgründung im Gesundheits- oder Sozialbereich wagen?

Der Bedarf an Angeboten im Gesundheits- und Sozialwesen wächst – und mit ihm die Chancen für Selbständige. Sie haben hier die Möglichkeit, mit Ihrer Kompetenz eigenverantwortlich tätig zu werden und Ihre Themen einzubringen. Als Frau bringen Sie oft genau die Erfahrungen mit, die der Markt sucht – z. B. Empathie, Beziehungskompetenz, Sicht auf Menschen. Allerdings brauchen Sie eine gründliche Vorbereitung, damit Ihre Idee tragfähig ist und Sie finanziell auf sicheren Füßen stehen. Ich begleite Sie dabei, richtig zu starten – nicht einfach loszugehen.

Was passiert in der Gründungsberatung?

Zunächst kläre ich mit Ihnen Ihre Motivation: Warum wollen Sie gründen, was treibt Sie an, welche Rahmenbedingungen haben Sie? Wir sondieren Ihre berufliche Ausgangslage, Ihre Idee und prüfen, ob sie mit Ihren Möglichkeiten zusammenpasst. Gemeinsam schauen wir, welche Unterstützung und welche Risiken existieren – z. B. Versicherungspflichten, Finanzierung, Rolle im Markt. Sie erhalten von mir ein Basiswissen zu den Rechten und Pflichten der Unternehmer*in. So entsteht für Sie eine persönliche Einschätzung der nächsten sinnvollen Schritte.

Was umfasst die Businessplan-Erstellung bei Ihnen?

Ich unterstütze Sie, einen strukturierten Plan aufzubauen: Ihre Geschäftsidee, Zielgruppe, Angebot, Positionierung im Markt, Kalkulation und Finanzierung. Zudem betrachten wir rechtliche Rahmenbedingungen und Versicherungsfragen – gerade im Gesundheits- und Sozialbereich wichtig. Wir erarbeiten, was Ihre Marke sein sollte und wie Sie sichtbar werden – mit realistischen Maßnahmen. Und er gibt Ihnen Sicherheit und Klarheit, bevor Sie „wirklich losgehen“.

Kann ich nebenberuflich starten und später voll in die Selbständigkeit wechseln?

Ja – dies ist ein realistischer und risikoärmerer Weg. Sie testen Ihre Idee im „kleinen Rahmen“, sammeln Erfahrung und schauen, ob das Angebot angenommen wird. Wir kalkulieren gemeinsam, wie Sie Zeit und Geld sinnvoll einsetzen, ohne sich zu überfordern. Wichtig ist: Sie behalten Ihre Sicherheit und bewegen sich dennoch. Wenn es für Sie passt, entwickeln wir gemeinsam den Übergang zur Vollselbständigkeit.

Gilt Ihre Beratung auch für Gründungen mit 45+ oder nach einer beruflichen Umorientierung?

Absolut. Viele Frauen starten die Selbständigkeit nach Jahren in Festanstellung oder nach Familienphasen – und das ist oft eine starke Basis. Ihre Lebenserfahrung, Netzwerke und berufliche Kompetenz sind wertvoll für Ihr Gründungsvorhaben. Wir berücksichtigen Ihre persönlichen Rahmenbedingungen: z. B. Familienzeit, Teilzeit, vorhandene Verpflichtungen. Wir entwickeln einen Plan, der zu Ihrer Lebensphase und Ihren Zielen passt. Und wir arbeiten realistisch: nicht „von 0 auf 100“, sondern Schritt für Schritt.

Welche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für Gründerinnen?

Es gibt verschiedene Programme: Beratungskostenzuschüsse, zinsgünstige Kredite, Gründungszuschüsse aus der Arbeitslosigkeit – meist abhängig von Bundesland und individueller Situation. Gerade im Sozial- und Gesundheitsbereich gelten spezifische Richtlinien – wir schauen gemeinsam, was für Sie passt. Wichtig ist, dass Ihr Businessplan solide ist und Ihre Kalkulation realistisch – dann steigen Ihre Chancen auf Förderung. Ich unterstütze Sie bei Antragstellung, Kosten- und Zeitplanung. So vermeiden Sie Überraschungen und sichern Ihren Start.

Wie lange dauert die Gründungsberatung typischerweise?

Das ist ganz unterschiedlich – je nach Startpunkt, Ihrer Idee und Ihren Vorerfahrungen. Oft reicht bereits eine Beratungseinheit um die Basisinformationen aufzunehmen und selbständig im Gründungsprozess weiter zu gehen. Manche starten schneller, andere brauchen mehr Zeit, um sicher zu werden. Ich arbeite flexibel: in Einzel- oder Gruppenformaten, mit festen Meilensteinen. Ziel: Sie starten mit Klarheit, nicht mit Unsicherheit.

Was sind typische Stolperfallen bei der Existenzgründung, und wie gehen Sie damit um?

Typische Stolperfallen: unklare Zielgruppe, falsche Preis-/Honorarkalkulation, fehlende Marktanalyse, unzureichende finanzielle Reserve, unrealistische Zeitplanung. Im Gesundheits- und Sozialbereich kommen oft regulatorische Fragen, Versicherungs- oder Vertragsbedingen dazu. Wir identifizieren solche Risiken früh und entwickeln Strategien, sie zu vermeiden oder abzufedern. Mein Ansatz: sichtbar machen, handeln, nachjustieren. So gehen Sie nicht „ins Blaue“, sondern mit einem klaren Plan.

Wie unterscheiden Sie sich von „normaler“ Gründungsberatung?

Ich fokussiere klar auf Frauen im Gesundheits-, Sozial- und Kreativbereich – mit deren spezifischen Herausforderungen und Stärken. Mein Ansatz verbindet wirtschaftliches Know-how mit systemischem Denken: Ihre Rolle, Ihr Umfeld, Ihre Unternehmung als Ganzes. Ich arbeite strukturiert und persönlich – Sie stehen im Mittelpunkt. Keine „One-size-fits-all“-Lösung, sondern ein auf Sie zugeschnittener Prozess. Und ich stehe mit beiden Beinen im Feld – ich kenne Selbständigkeit aus eigener Erfahrung.

Wie viel kostet eine Gründungsberatung bei Ihnen?

Die Kosten hängen vom Umfang ab: wie weit Ihre Idee schon entwickelt ist, wie intensiv wir arbeiten. Im Erstkontakt erläutere ich Ihnen transparent, welche Leistungen enthalten sind und wie sich die Kosten zusammensetzen. Sie bekommen ein Angebot, das klar ist und keine versteckten Kosten enthält. So entscheiden Sie mit Blick auf Budget und Nutzen.

Was muss in meinem Businessplan unbedingt enthalten sein?

Ein guter Businessplan enthält: Ihre Geschäftsidee mit Angebot und Zielgruppe, Markt- und Wettbewerbsanalyse, Vertriebs- und Marketingstrategie, Finanz- und Kostenplanung inkl. Liquidität, Zeit- und Meilensteinplanung sowie Risiko- und Chancenanalyse. Im Gesundheits-/Sozialbereich sind zudem rechtliche Rahmenbedingungen relevant. Wir schauen gemeinsam auf jeden Abschnitt und passen ihn an Ihre Lebens- und Gründungssituation an. Der Plan dient Ihnen – als Zielvorgabe und zur Festigung Ihres Vorhabens. Sie sollen damit sicher und klar in Ihre Selbständigkeit starten.

Welche Rolle spielt Marketing und Positionierung bei der Gründung?

Eine starke Positionierung ist entscheidend: Wer sind Sie, was bieten Sie, was unterscheidet Sie? Sie müssen sichtbar sein – gerade im Dienstleistungs- oder Gesundheitsbereich, wo Vertrauen zählt. Wir erarbeiten gemeinsam, wie Sie Ihre Sprache finden, wie Sie Ihre Zielgruppe erreichen und wie Sie Ihr Angebot authentisch kommunizieren. Das Marketing soll zu Ihnen passen – nicht modisch, sondern stimmig. So wird Ihre Gründung nicht nur eine Idee, sondern ein erkennbares Angebot.

Wie gehen Sie mit der Frage „Kann ich davon leben?“ um?

Wir rechnen realistisch: Einnahmen, Kosten, Zeit bis zur Rentabilität – wir können verschiedene Szenarien kalkulieren. Dabei beachte ich Ihre persönliche finanzielle Ausgangslage: Was benötigen Sie zum Leben, welchen Spielraum haben Sie? Die Planung gestaltet sich so, dass Sie nicht permanent unter Druck stehen.

Was ist besser: Vollzeitgründung oder nebenberuflich starten?

Beide Wege haben Vor- und Nachteile – wir prüfen gemeinsam Ihre Lebenssituation, Ihre Zielsetzung und Ihre Ressourcen. Eine nebenberufliche Gründung bietet mehr Sicherheit und lässt Sie Schritt für Schritt wachsen. Eine Vollzeitgründung ermöglicht schnelleres Wachstum, aber auch höheres Risiko und mehr Einsatz. Wir entwickeln gemeinsam den Weg, der zu Ihnen passt – weder „nur so“, noch „unrealistisch schnell“. Wichtig sind Ihr Tempo und Ihre Klarheit – nicht der Vergleich mit anderen.

Wie gehen Sie mit rechtlichen und versicherungstechnischen Fragen um?

Diese Aspekte gehören zum Beratungsprozess: wir besprechen, ob Sie freiberuflich oder gewerblich tätig sind, welche Versicherungen nötig sind (Kranken-, Renten-, Berufshaftpflicht), und welche Genehmigungen ggf. erforderlich sind. Ich bringe Erfahrung in diesen Themen mit und wir schauen sie praxisnah an – keine Angst vor Papierkram, sondern strukturierter Überblick. So starten Sie fundiert – nicht mit Unsicherheit.

Was passiert nach Abschluss der Gründungsberatung?

Der Plan steht – und Sie sind vorbereitet. Nun geht es um die Umsetzung: Ihre ersten Schritte, Ihre Kommunikation, Kundenakquise, ggf. Förderanträge. Ich biete Begleitung bei Bedarf – damit Sie nicht alleine weiterlaufen. Sie behalten Kontrolle – ich unterstütze. Ziel: Sie bewegen sich selbst-sicher auf Ihrem Weg.

Ich habe Angst vor dem Risiko – wie gehe ich damit um?

Angst ist normal – besonders beim Schritt in die Selbständigkeit. Verunsicherung ist ein Teil des Gründungsprozesses. Oft kommt genau in dieser Phase ein interessantes Jobangebot und stellt Sie vor die Entscheidung, welchen Weg Sie einschlagen möchten. Ich unterstütze Sie wertfrei darin, Ängste zu thematisieren und anzuschauen, damit Sie Ihre persönliche Haltung stärken können: Sie sind nicht Opfer der Umstände, sondern Gestalterin Ihres Weges. Schritt für Schritt mit Respekt vor dem Risiko – aber nicht handlungs-los. Ob Sie angestellt oder selbständig Ihr berufliches Glück finden, das ist Ihre persönliche Wahl.

Wo werde ich meine noch unbeantworteten Fragen los?

Im Kontaktformular können Sie mit Petra Welz ganz unkompliziert eine E-Mail schreiben oder einen kostenlosen Telefontermin vereinbaren.